In Rekordtempo aus der Partie reklamiert

Uelzen/Mönchengladbach/Düsseldorf. Beim Sieg der Gladbacher Borussia gegen Schalke (3:1) geht es auf dem Feld phasenweise ganz und gar nicht weihnachtlich-friedlich zu. FIFA-Referee Wolfgang Stark hat kein einfaches Amt. So reklamiert sich Schalkes Torjäger Klaas Jan Huntelaar zum Start der zweiten Halbzeit binnen weniger Augenblicke aus dem Spiel. Einmal Gelb, und nur Sekunden später der gelb-rote Karton. Geht das überhaupt? Hat der gerade frisch für die Europameisterschaft 2012 nominierte Stark richtig entschieden? Hätte da nicht die gelbe Karte ausgereicht?

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Die Blase von München

Uelzen/München. Eine wunderbare Szene, die man während der Ausbildung zum Fußball-Schiedsrichter von Anfang an lernt, obwohl sie heutzutage in einem Schiedsrichter-Leben kaum bis gar nicht vorkommt, passiert beim 3:0-Heimsieg des FC Bayern gegen den 1. FC Köln in der 29.

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Abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeift

Uelzen/Freiburg. Wer schon mal als Schiedsrichter-Assistent aktiv war, weiß, dass es Situationen im Spiel gibt, die für den Linienrichter quasi „die Hölle“ sind. Zum Beispiel, wenn sich ein Zweikampf direkt an der Seitenlinie vor der Nase des Assistenten abspielt. Dann muss er nämlich auf mindestens fünf Dinge auf einmal achten: Gibt’s ein Foul? Soll ich dann winken oder lieber den Vorteil abwarten? Ist der Ball im Aus? Steht vorne jemand im Abseits? Wenn ja, greift er auch ins Spiel ein, wenn er den Ball erhalten sollte? Und das auch noch als Mann, wo Männer doch nur eine Sache auf einmal können.

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Stefan Kießlings Schwalbe im Winter

Gar nicht so einfach, bei den vielen umkämpften Partien des vergangenen Bundesliga-Wochenendes eine Szene auszuwählen: So gibt Referee Dr. Jochen Drees, der 41-jährige Arzt aus Münster-Sarmsheim bei Bingen am Rhein, im Spiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und der TSG 1899 Hoffenheim (0:2) zwei völlig berechtigte rote Karten (einmal für die übertrieben harte, gesundheitsgefährdende Grätsche von Nürnbergs Chandler in der 43. Minute; dann in der Nachspielzeit ebenso richtig gegen Hoffenheims Compper wegen des „Vereitelns einer Torchance“ durch Foulspiel, wie es im Fachjargon heißt – im Volksmund auch schlicht „Notbremse“ genannt.

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Das „klare“ Ibisevic-Foul

Für alle diejenigen, die seit Jahren den intensiven Einsatz „technischer Hilfsmittel“ in den Fußball-Profi-Ligen fordern, um zumindest im Zusammenhang mit Torerzielungen mögliche Fehlentscheidungen zu vermeiden, bot die schwer umkämpfte Bundesliga-Partie zwischen Nürnberg und Hoffenheim hoffentlich lehrreichen Anschauungsunterricht. Sechs gelbe und zwei rote Karten, viel Kampf und Krampf, zahlreiche gerade noch erlaubte oder schon verbotene Zweikämpfe – Schiedsrichter Dr. Jochen Drees hatte es nicht leicht, dennoch leitete er gut – und das auch ohne „technische Hilfsmittel“.

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Hunt lässt Frust an Kroos aus

 

Vielleicht kein technisch hochklassiges, aber phasenweise spannendes und schwer umkämpftes Spitzenspiel sehen die Zuschauer am vergangenen Sonnabend in München zwischen dem FC Bayern und Werder Bremen. FIFA-Schiedsrichter Florian Meyer (43) aus Burgdorf, ein erfahrener Referee mit mehr als 200 Bundesligaspielen auf dem Buckel, hat mit seinen Assistenten Christoph Bornhorst (Damme) und Sönke Glindemann (Erftstadt) alle Hände voll zu tun und eine Reihe schwierigster Situationen zu beurteilen. Das gelingt im Übrigen, insgesamt gesehen, sehr gut: Florian Meyer und seine Assistenten sind durchweg akzeptiert und behalten das Spitzenspiel zu jeder Zeit im Griff, auch wenn man über die eine oder andere Entscheidung reden kann.

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Das Loch im Netz von Werder Bremen

Diesmal gehen wir für den Pfiff der Woche nach Bremen zum Bundesligaspiel gegen den VfB Stuttgart (2:0). Und eigentlich ist es gar kein Pfiff des souverän amtierenden FIFA-Schiedsrichters Thorsten Kinhöfer (Herne), über den die Fußball-Szene diskutiert.

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Ein Ballwurf mit Folgen

Torreich und dramatisch geht’s oft zu im Niedersachsen-Derby der Fußball-Bundesliga zwischen dem VfL Wolfsburg und Hannover 96, so auch am vergangenen Wochenende. Felix Magaths Mannschaft behält mit 4:1 klar die Oberhand über Mirko Slomkas Hannoveraner – aber diskutiert wird seitdem nicht über das Ergebnis, sondern über die rote Karte in der 57. Minute für den 96er Didier Ya Konan. „Zu hart, eine gelbe Karte hätte gereicht“, meckern die einen. „Rot war nach dem gezielten Ballwurf genau richtig“, sagen die anderen.

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